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NWMK 2025 - Publikum
© Rasele Photography

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NWMK-Fachtagung 2025

Die Fachtagung zur Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz fand dieses Jahr am 10. November 2025 erstmalig in dem Auditorium Friedrichstraße in Berlin statt. Die Veranstaltung wurde durch Guido Wendt, den Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Vorsitzlandes Schleswig-Holstein, und durch Dr. Axel Bree, den Leiter der Unterabteilung Internationale Energiepolitik, Bund-Länder-Koordinierung, Energieeffizienz des BMWE, eröffnet.

Den ersten, starken Impuls aus der Energieforschung lieferte Prof. Dr. Andreas Löschel mit seinem Vortrag „Die Transformation des Energiesystem und die Rolle Norddeutschlands“. Anschließend wurde die Aufgabe Norddeutschlands und warum wir es als Modellregion brauchen durch Maryam Blumenthal (Senatorin, Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Hamburg), Susanne Bowen (Staatssekretärin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Mecklenburg-Vorpommern), Prof. Joachim Schachtner (Staatssekretär im Ministerium Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen) und Guido Wendt erörtertet. Neben den Standortvorteilen des Nordens bzgl. der erneuerbaren Energien und den Fähigkeiten der norddeutschen Energieforschung herrscht zudem Konsens darüber, dass eine Zusammenarbeit zwischen Politik, Industrie und Wissenschaft auf norddeutscher und auch auf bundesweiter Ebene unerlässlich für das Erreichen der Klimaziele ist.

Als Leuchttürme der Modellregion Norddeutschland wurden laufende Projekte mit Hilfe von Postern, die über kurze Pitches vorgestellt wurden, präsentiert. Für Hamburg wurden die folgenden drei Projekte ausgewählt:

  • Akademie der Wissenschaften Hamburg – Bereich Wasserstoff
  • Exzellenzcluster BlueMat – Water driven Materials
  • Norddeutsches Reallabor

Der Nachmittag wurde durch die wissenschaftlichen Impulsvorträge eingeleitet. Aus Hamburg berichteten einerseits Dr. Elisabeth Ziemann (Hamburger Energienetze GmbH) zu dem Wasserstoffnetz HH-WIN als Baustein für die entstehende H2-Infrastruktur. Andererseits gab Prof. Dr.-Ing. Kaltschmitt (TU Hamburg) einen Einblick in Strom-basierte Drop-In Kraftstoffs und betonte die hervorragenden Voraussetzungen des Nordens, aber auch die noch ungenutzten Potentiale.

Abschließend wurde über die Erwartungen an eine Modellregion Norddeutschland mit den Referent:innen der Impulsvorträge, Dr. Rodoula Tryfonidou (BMWE), Dr. Andrea Lübcke (MdB, Grüne) und Mark Helfrich (MdB, CDU) diskutiert. Die Erkenntnis ist: Norddeutschland hat die besten Voraussetzungen. Durch starke Hochschulen, engagierte Forschende und eine innovationsfreudige Wirtschaft kann die Transformation gemeinsam im Norden vorangetrieben werden.

 

Wir bedanken uns beim EKSH und efzn für die Organisation!